Recherchesysteme müssen Nutzern helfen, das individuelle, situative und kontextabhängige Informationsbedürfnis zu befriedigen [1]. Nutzer bei der Formulierung einer Anfrage und Beurteilung von Ergebnissen zu unterstützen, ist Aufgabe einer guten Oberfläche.
Eine Suche ist kein Selbstzweck. Daher sollen Oberflächen einfach zu verstehen sein. Das betrifft sowohl die Eingabe der Suchanfrage als auch die Ergebnispräsentation. Eine gute Oberfläche erfüllt folgende Kriterien [2]:
Erlernbarkeit: Wie einfach ist es, für Nutzer beim ersten Kontakt die grundlegenden Funktionen dess System zu verwenden?
Effektivität: Wie schnell kann ein Nutzer seine Aufgabe bewältigen, nachdem er das System erlernt hat?
Einprägsamkeit: Wie lange dauert es wieder mit dem System zurecht zu kommen, wenn man es längere Zeit nicht benutzt hat?
Fehler: Wieviele Fehler machen Nutzer und wie bemerken sie diese?
Zufriedenheit: Wie angenehm ist die Oberfläche oder wieviel Spaß macht sie?
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[1] Cool, C., The Concept of Situation in Information Science. In: annual review of Information Science an Technolgie. Vol. 35 (2001). S. 5-42
[2] Hearst, M. A.: Search User Interfaces Cambridge Univ. Press. Cambridge Univiversity Press, 2009. S. 5